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Ruth-Schaumann-Schule
Staatliche Förderschule für Gehörlose und Schwerhörige in Lebach

Kinderunterricht Pantomime und Körpersprache

 

Neuer Kurs an der Ruth-Schaumann-Schule Lebach:

Im Schuljahr 2006/07 beginnt ein neuer Kurs 
(geschlossenen Gruppe), jeweils von 13.45 bis 15.00 Uhr, immer mittwochs.

Dipl. pantomime JOMI
http://www.pantomime-jomi.de
Michael Kreutzer
Büro:
Breite Strasse 63
D-66115 Saarbrücken
Theaterkurs der Gehörlosen

Was macht man im Theaterkurs ???

Das Schauspiel gehört zu den darstellenden Künsten. Ihr künstlerisches Mittel ist der menschliche Körper. Die Bewegungsformen des Schauspiels sind den konkreten Alltagsbewegungen ähnlich. Um die Personen auf der Bühne darzustellen ist die Kunst der Haltung wichtig. Im Gegensatz zur Pantomime kommt Sprache bzw. Gebärdensprache dazu.
Bei diesem Kurs sollen die Teilnehmer Spaß am darstellenden Spiel erleben - und zum Schluss haben wir vielleicht ein eigenes Theaterstück ???

Die Schauspielkunst wird in verschiedenen Übungsphasen eingeübt, z.B.:


1.) Lockerungsübungen
In dieser Trainingsphase wird der Körper warm gemacht - die Bewegungen sollen geschmeidiger werden. Durch gezielte Übungen lernt man den eigenen Körper besser kennen. Die einzelnen Körperteile (Kopf, Hals, Brust, Mittelkörper, Becken, Beine usw.) werden bewusst eingesetzt, damit die späteren Mittel der Pantomime und des Schauspiels auch klar zum Ausdruck gebracht werden können.

2.) Konzentrationsübungen
Die Konzentrationsübungen dienen dem Lernen, zwei völlig verschiedene Bewegungsabläufe gleichzeitig durchführen. Denn zwei Körperteile haben eine bestimmte Bewegung mit unterschiedlichem Rhythmus. Nun gilt es, diese Bewegungen durch entsprechende Konzentration zu vereinen. Beim späteren Pantomimespiel ist diese Übung von großem Vorteil.

2.) Illusionstechnik
Die Illusionstechniken sind rein pantomimische Bewegungsabläufe, die die Illusion einer Tätigkeit hervorrufen. Der Zuschauer sieht z.B., dass der Pantomime an ei­nem Seil zieht, aber weder Partner noch Seil sind vorhanden. Die Illusion entsteht lediglich in der Phantasie des Zuschauers. Deshalb erfordert diese Technik sehr viel Arbeit, damit sie klar und eindeutig dargestellt werden kann.

4.) Körpersprache
Haltung und Bewegung stehen in engem Zusammenhang. Die Haltung verrät den physischen und psychischen Charakter einer Person und damit kann man den Aus­sagewert einer Figur aufbauen. Dabei sind die Merkmale einer bestimmten Person sorgsam auszuwählen.

Mit Gebärdensprache, d.h. „unterhalten" oder erzählen/berichten" in der Gebärden­sprache unterstützt durch Mimik und Gestik, auch Beziehung zum Publikum.

Einzeln und in der Gruppe, d.h. phantasievolle Ausarbeitung einer gestellten oder selbstgewählten Aufgabe.

Proben und Spiel auf der Bühne, d.h. erfahren und erproben der Zusammenarbeit der Mitspieler und der Erfahrung des Bühnenraumes.

8.) Theateraufführung
Eines vorgegebenen oder selbst erarbeiteten Stückes.

Die Leitung hat Dipl.-Pantomime JOMI (Michael Kreutzer).

Info:          BÜRO JOMI; Breite Strasse 63, 66115 Saarbrücken, Tel. 0681/99 26 998
Wo ??      Bürger- und Kulturzentrum in Saarbrücken-Malstatt, Breite Strasse 63
Kosten:   10 Abende insgesamt 60.00 Euro (Sonderpreis für Gehörlose)
Wann:      immer montags von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr