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Ruth-Schaumann-Schule

Staatliche Förderschule für Gehörlose und Schwerhörige in Lebach

Internat  

Zur Zeit leben von montags bis freitags 12 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 – 17 Jahren im Internat der Ruth-Schaumann-Schule. 

Das Internat wurde 1992 neu gestaltet und konzipiert. Zum jetzigen Zeitpunkt werden umfangreiche Bau- und Renovierungsmaßnahmen durchgeführt, um für die InternatsbewohnerInnen wochentags eine altersgemäße Unterbringung in 2- bzw. 3-Bettzimmern zu gewährleisten. 

Aufgenommen ins Internat werden SchülerInnen der Ruth-Schaumann-Schule, die wegen der großen Entfernung zum Elternhaus nicht täglich nach Hause fahren können. Der Einzugsbereich des Internates ist das Saarland, das angrenzende Rheinland-Pfalz und Luxemburg.. Allerdings ist grundsätzlich auch eine Aufnahme ins Internat aus sozialen und familiären Gründen möglich. 

Die Kinder und Jugendlichen werden in zwei alters- und koedukativen Gruppen von insgesamt 6 Erzieherinnen betreut. 

Aufgabe des Erziehungspersonals ist es, familienergänzend zu arbeiten, wobei eine intensive Kooperation mit den Eltern der Kinder unumgänglich ist. Selbstverständlich ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Lehrpersonal der Ruth-Schaum-Schule ebenfalls Grundvoraussetzung für die optimale schulische Förderung der Kinder u. Jugendlichen. 

Die Kinder und Jugendlichen leben von Montag bis Freitagnachmittag im Internat. Der Tagesablauf im Internat gestaltet sich so wie der in einer Familie. 

Ziele der pädagogischen Arbeit mit den Kindern- und Jugendlichen des Internates: 

  • Förderung der sprachlichen Kommunikation

  • Erlernen lebenspraktischer Kompetenz

  • Erziehung zur Selbständigkeit

  • Sinnvolle und eigenverantwortliche Freizeitgestaltung

  • Unterstützung des schulischen Lernprozesses

  • Integration in die Welt der Hörenden

  • Förderung der emotionalen Entwicklung

  • Beratung der Eltern, zur Förderung der Selbständigkeit ihrer Kinder

 Methoden der pädagogischen Arbeit: 

  • alters- u. gemischtgeschlechtlicher Gruppenaufbau

  • Einzelförderung

  • Gemeinsame Planung von Freizeitaktivitäten mit den Kindern und Jugendlichen

  • Training lebenspraktischer Fähigkeit

  • Integration in ortsnahe Vereine

  • Gruppenübergreifende Aktivitäten

  • Zusammenarbeit mit dem Elternhaus und der Schule

  • Zusammenarbeit mit allen, am Erziehungsprozess der Kinder u. Jugendlichen, Beteiligten

H. Pohl
Stellvertretender Internatsleiter 
Diplom-Sozialarbeiter

Hier sind einige Fotos aus unserem Internat.
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