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Ruth-Schaumann-Schule
Räuber und Gaukler- mit diesem Thema beschäftigten sich die
Kinder schon seit Januar. Aber auch über die Faschingszeit hinaus übte dieses
Motiv so viel Faszination auf alle aus, dass es weiterhin in umfangreichen
Aktivitäten zum Ausdruck gebracht wurde: Räuberkostüme entstanden und das
phantasieanregende Räuberleben wurde in Tänzen und Theater nachempfunden. Es wurde gespielt, getanzt, geprobt. All dies kam am Freitag,
dem 23. April zur Aufführung. Großeltern, Eltern und Geschwister waren eingeladen und
wurden einbezogen in das bunte Räuberleben. Im Flur verkauften die Kinder selbst hergestellte Salben und
Honig. Die Erwachsenen und Kinder in Räuberkostümen, deren
Steckbriefe an den Wänden zu besichtigen waren, zeigten zu klassischer oder
rockiger Musik ihre Tänze um das Lagerfeuer auf der Bühne.
Das Publikum war begeistert und klatschte den Takt zu den
mitreißenden Klängen. Auch Räuber Hotzenplotz war da und schämte sich nicht, der Großmutter ihre geliebte Kaffeemühle zu stehlen.
Aber zum Glück siegte am Ende doch das Gute, und so wurde Hotzenplotz von Kasper und Seppel überführt. Großmutter bekam ihre Kaffeemühle zurück.
Am Ende gab es noch das Schattenspiel „Rotkäppchen und der
böse Wolf“. Agieren und
ins Mikrofon sprechen, das gleichzeitig zu meistern, fiel am Anfang noch
schwer, wurde dann jedoch mit Bravour gemeistert. „Schön war´s, einfach schön!!“ Dieser Kommentar der
Eltern und Großeltern war danach zu hören. Und sie hatten Recht. Übrigens: Das leibliche Wohl der Räuber und ihrer Gäste
lag fast ausschließlich in den Händen der sehr aktiven Eltern. Es gab
Stockbrot und Räubersuppe, sodass sich die Erzieherinnen auf die kreative
Arbeit mit den Kindern konzentrieren konnten.
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